Am 19. Spieltag war das Team zu Gast bei der Eintracht Braunschweig LionPride mit einem strategischen Plan und einem klaren Ziel: „Von Beginn des Spiels an wussten wir, dass es für uns ein sehr wichtiges Spiel war. Wir hatten das erste Spiel in Berlin gewonnen und wollten das Gleiche in Braunschweig erreichen“, erklärt Headcoach Sasha nach der Partie im Rückblick. Doch trotz harten Kampfes und fünf Führungswechseln, blieb Braunschweig am Ende am längeren Hebel und man musste sich 51:50 geschlagen geben.
Ausgeglichene erste Hälfte
„Wir starteten mit viel Selbstvertrauen ins Spiel und bauten einen komfortablen Vorsprung von 10 Punkten auf, aber leider begann der Gegner im zweiten Viertel zu punkten und unser Vorsprung schmolz dahin“, rekapituliert unser Headcoach. Zwar wurde das erste Viertel mit einem Ergebnis von 17:11 noch für sich entschieden, doch bereits im zweiten Viertel hatte Braunschweig die Oberhand. Mit aggressiver Defensive und einem starken Ballmovement in der ersten Halbzeit konnte dennoch mit einer kleinen Führung von 32:29 in die Halbzeitpause gegangen werden.
Punkteflaute in zweiter Hälfte
Das dritte Viertel zeichnete sich durch ein extrem geringes Scoring auf beiden Seiten aus: Die gegnerische Defensive konnte zu selten durchbrochen werden, viele Dreierversuche blieben erfolglos und die Fouls summierten sich. Dennoch ging es mit einem minimalen Vorsprung ins letzte Viertel, in dem offensiv der Rhythmus fehlte. In der Crunchtime sorgte die Ungenauigkeit der Abschlüsse am Ende für fehlende Punkte, was die Braunschweigerinnen auszunutzen wussten und uns 1 Minute 30 vor Spielende vor unvollendete Tatsachen stellte: Genügend Zeit nach der Auszeit war da, Lilli Schultze wird gefoult und schließlich erfolglos an die Freiwurflinie gebeten, und auch 30 Sekunden vor Schluss will der Ball dann einfach nicht mehr rein.
Headcoach Sasha zum weiteren Verlauf der Saison: „Trotzdem war es ein guter Kampf von unserem Team und wir haben an diesem Tag alles gegeben, was wir hatten, aber leider hat es nicht gereicht, um am Ende des Spiels das Ergebnis zu erzielen, das wir uns alle gewünscht hatten. Wir blicken optimistisch auf unsere kommenden Spiele, 7 Spiele bis zum Ende der regulären Saison, viel kann noch passieren. Aber wir werden auf jeden Fall bereit sein, in jedem Spiel zu kämpfen und uns zu beweisen!“
Optimistisch blicken wir erstmal auf eine kleine Verschnaufpause, bis es dann am Samstag, den 28. Februar 2026 um 16:00 Uhr, wieder in den heimischen vier Wänden (Goethe-Halle: Weddingenweg 68, 12205 B) gegen die Osnabrückerinnen weitergeht.