Der letzte Spieltag der Saison liegt nun hinter unserem Team, und auch wenn ein letztes Mal die Stimmung überragend war, mit Schweiß und Herz gespielt und alles gegeben wurde, reichte es am Ende nicht, die starken AstroLadies zu schlagen.

Schwierige erste Halbzeit

Die Bochumerinnen kamen fit und schnell an und ließen gleich zu Beginn der Partie unser Team etwas alt aussehen: Mit einem 0:10-Run liefen unsere Spielerinnen nicht nur der Führung hinterher, sondern mussten schnell die Notbremse ziehen – bereits nach zwei Minuten Spielzeit musste eine Auszeit her. Wieder einmal ist es Lily Dreier, die ihr Team ins Spiel bringt und die ersten Punkte der Partie erzielt. Am Ende ist sie mit 10 Punkten unsere Top-Scorerin. Trotzdem bleibt das erste Viertel tragisch: Die Gäste punkten weiter und bei uns will der Ball einfach nicht in den Korb. Erst kurz vor Viertelschluss werden die 10 Punkte durch Eda Karabacak geknackt, doch der 0:10-Run hinterlässt seine Spuren.

Mit 10:20 starten unsere Spielerinnen ins nächste Viertel und können durch Helen Spaine, die gleich dreimal punktet, etwas Unruhe in den Reihen der Bochumerinnen erzeugen. Nach einer Auszeit geht es weiter, doch Buchum findet nur schwer den Anschluss, was man eigentlich hätte ausnutzen können, doch auch auf unserer Seite werden Punkte liegen gelassen, sodass man zwar das Viertel für sich entscheiden konnte, aber dennoch mit einem Spielstand von 20:29 in die Halbzeit geht.

Das dritte Viertel bringt die Niederlage

Dann, schon fast TuSLi-Tradition, folgt der Einbruch im dritten Viertel: Die AstroLadies finden zurück in die Spur und unser Team fliegt förmlich aus der Kurve. Die aggressive und schnelle Spielweise hinterlässt Folgen auf der Bank, und mit einem Stand von 29:54 bleibt nichts anderes mehr übrig, als das Beste aus dem letzten Viertel herauszuholen.

Befreit und beinahe friedlich spielen unsere Mädels ihr letztes Spiel zu Ende, zeigen immer wieder tolle Spielzüge und können dann trotz 41:67-Niederlage mit einem Lächeln im Gesicht ihr letztes Saisonspiel beenden und sich dennoch über den Klassenerhalt freuen.