Immer deutlicher wird es: Die Saison neigt sich dem Ende zu und auch für ein weiteres unserer Teams endete nun eine weitere Saison, die in die Vereinsbücher eingehen wird: Denn das erste Mal, seitdem unsere 1. Damen vor vier Jahren in die 2. Damenbasketballbundesliga aufgestiegen sind, mussten wir nicht in den Playdowns antreten und um den Abstieg bangen!
Aber diese Saison hatte noch so viel mehr zu bieten als nur den Klassenerhalt: Zusammen wurde gefeiert, gekämpft und auch geweint, denn am Ende der Saison durften wir ein Team verabschieden, das nicht nur sportlich alles auf dem Feld gelassen hat, sondern auch eine Team-Chemie zeigte – ganz im Sinne der Kooperation mit ALBA Berlin!
Dennoch wollen wir einen kleinen Run-Through durch die letzten Monate bieten und nochmal ein bisschen in Erinnerungen schwelgen:
Der erste Saisonsieg war auch dieses Mal ein ganz besonderer, denn dieses Mal wurden auswärts die Bender Baskets Grünberg mit 64:61 besiegt – zu Beginn der Saison war schon klar, dass wir mit einem der jüngsten Teams wieder dabei waren und auf viele Nachwuchstalente von TuSLi und ALBA setzten, die in unserem Team ihre Entwicklung fortsetzen wollten – und kleiner Spoiler an der Stelle: gerade die letzten Heimspiele zeigten nochmal, dass das Team nicht nur zusammen gewachsen war, sondern dass auch jede Spielerin über sich hinauswachsen konnte.
Ein weiteres Highlight ist eigentlich eher zwei Highlights: die Sömmering-Magic der Double-Header! Zusammen mit unserem Kooperationspartner ALBA Berlin konnten wir gleich zwei Doppelspieltage organisieren und zusammen feiern.
- Im ersten Double Header gewinnt unser Team mit 77:48 gegen die LionPride und ALBA Berlin mit 70:64 gegen Herner TC.
- Und im zweiten Double Header gewinnen unsere Damen mit 89:45 gegen Hürther und ALBA spielt sich mit 73:54 gegen Herner in die Playoffs – also irgendwas scheint da in der Sömmering-Halle in der Luft zu liegen!
Den ersten „richtigen“ Heimsieg durften wir dann auch in der Goethe-Halle über die AVIDES Hurricanes feiern: Vor versammeltem Publikum wurde hier ein knackiges 66:60 erspielt – an dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich bei allen, die diese Spieltage möglich gemacht haben: ganz viele ehrenamtliche Hände, die mit angepackt haben, unsere Coaches, Spielerinnen und so viele mehr – ein ganz besonderes Dankeschön!
Besonders aufregend war dann der Kräftezuwachs für unser Coaching-Duo: Mit Sasha als Headcoach und Simon als Assistant Coach startete die Saison mit geballter POWER, doch dann kam noch etwas Unterstützung dazu: Emily Kuper, unser WNBL-Headcoach, stellte die nötige Verbindung in den WNBL-Kader her und erweiterte mit ihrem Know-how unser Coaching-Brain, und Sven Schultze brachte den nötigen Drive und die Expertise als ehemaliger erfolgreicher Spieler und Coach mit.
Zwei Highlight-Spiele im Schnelldurchlauf: Vor der Weihnachtspause wird ein wichtiges 77:58 gegen Hürther erspielt und gegen die Bender Baskets kann in der Rückrunde sogar mit 83:51 gewonnen werden. Hier ganz wichtig hervorzuheben: IHR! Jedes Heimspiel habt ihr ganz besonders gemacht – „Zusammen gewonnen und zusammen verloren“, hat in dieser Saison durch unseren tollen TuSLi-Fanblock eine ganz neue Bedeutung bekommen – vielen Dank!
Na und dann darf der Klassenerhalt natürlich nicht vergessen werden: Das Saisonziel, „Auf keinen Fall Playdowns“ wurde mit herausragender Präzision auf dem 8. Tabellenplatz erspielt. Nachdem wir die ersten beiden Jahre in der Bundesliga in den Playdowns landeten und dann einen kleinen Umweg durch die 1. Regionalliga machten, war das doch mal eine gelegene Abwechslung, und wer weiß, wo uns die nächste Saison hinbringt.
Unser Headcoach Sasha über die abgeschlossene Saison: „First of all, I want to say thank you to all the girls on the team and also to the staff members for their commitment to the team. Going through this season wasn’t easy for us as a team, we had a lot of learning curves, but in the end , this team showed a lot of character and resilience which helped us to achieve our goal to stay in the 2. DBBL and to avoid the playdowns. The development of the players is something we should be really proud of; being one of the youngest teams in the league but being able to compete on the highest level was something that we showed in every game – it helped us to become better players and a better team!“
Besser kann man diese Saison gar nicht zusammenfassen, aber eine Sache fehlt wie immer noch: Erstmal müssen wir uns bei unserem Team bedanken, das diese Saison gezeigt hat, dass der Berliner Frauenbasketball deutschlandweit für richtig Unruhe sorgen kann! Mit viel Herz und Leidenschaft haben wir tollen Basketball miterleben dürfen und sind gespannt, was wir noch alles von unseren Spielerinnen sehen werden – an dieser Stelle ist es nämlich auch Zeit, Abschied zu nehmen: Wie sich der Kader in der nächsten Saison zusammenstellen wird, ist wie immer eine kleine Wundertüte, aber von ein paar Spielerinnen müssen wir uns auf jeden Fall schon mal verabschieden: Greta Scholle, Roslie Esser und Emilie Matern werden in der nächsten Saison neue Wege beschreiten auf denen wir Ihnen viel Glück wünschen!