Auch dieses Wochenende gibt es für unser Team wieder Grund zu jubeln – im Heimspiel gegen die ChemCats Chemnitz haben Biss und Dreier-Dominanz den 74:59-Sieg gebracht, obwohl die Gäste immer wieder zu kontern wussten.
Grundlage in der ersten Halbzeit
Vor allem die punktuelle Dominanz in der ersten Halbzeit brachte am Ende den Sieg für unsere Spielerinnen. Zwar begann das Spiel zunächst mit Anlaufschwierigkeiten für beide Teams, weil der Ball nicht so schnell in den Korb wollte, doch nach ein paar Minuten pendelte sich das Korbverhältnis zunächst ein, bis die Gäste nach sechs Minuten Spielzeit in Führung gingen – doch zwei verwandelte Freiwürfe von Eda Karabacak brachten den Führungswechsel, der durch Punkte von Ama Degbeon ausgebaut wurde. Ein Dreier von Greta Scholle rundet das erste Viertel ab, sodass es mit einem Spielstand von 21:13 ins nächste Viertel ging.
Das zweite Viertel beginnt zunächst mit Punkten für die Cats, doch Emma Rhein leitet für unser Team die entscheidende Phase des Spiels ein: Führungsausbau. Im zweiten Viertel bietet unser Team den Fans ein richtiges Spektakel! Die Defensive wird konsequenter, sodass die Chemnitzerinnen nur wenig erfolgreich zum Korb ziehen können, und in der Offensive wird ordentlich performt: Freiwürfe werden getroffen, Dreier finden immer wieder ihr Ziel und die Team-Chemie stimmt einfach. Jubelnd geht es dann mit einem 46:25-Stand in die Kabine.
Das verfluchte dritte Viertel
Die zweite Halbzeit wird dann schon etwas spannender, denn die ChemCats starten besser aus der Pause und dominieren das Punkte-Board. Nur 13 Punkte kann das Team erzielen, wohingegen die Gäste mit 22 Punkten, der erkämpften Führung immer näherkommen. Doch die Grundlage aus der ersten Halbzeit sichert das Spielergebnis: Im letzten Viertel wird nochmal ordentlich um jeden Abschluss gekämpft, doch die letzten Minuten gehören unserem Team, das die Führung wieder auszubauen weiß und sich am Ende jubelnd in den Armen liegt.
Trotz Blutvergießen und Verletzungsschreck konnte das Team überzeugen und wichtige Punkte sichern und kommt damit dem Aufsteigen in der Tabelle etwas näher. Besonders hervorzuheben sind heute die Leistung von Helen Spaine, die mit 16 Punkten Top-Scorerin wurde und vor allem mit ihren Dreiern wichtige Akzente setzte, aber auch von Neuzugang Ama Degbeon, die vor allem durch Rebounds und mit ihren 13 Punkten für Sicherheit und Struktur sorgte. Aber auch der Rest des Teams hat heute die Basketballgötter stolz gemacht, und so schauen wir gespannt auf die nächste Partie, die uns nach Hürth führt.