Für unsere 1. Herren stand dieses Wochenende ein harter Kampf bevor: zwei Spiele an zwei Tagen. Spoiler: Am Ende wurden es auch zwei Siege!
Verfolgungsjagd und Bangen im ersten Spiel
Für das erste Spiel reisten unsere Herren am Samstag nach Wolfenbüttel. Das gegnerische Team, einen Tabellenplatz vor uns, empfing unsere Spieler konzentriert und vor allem kampfbereit. Das Hinspiel hatten die Gegner noch mit einem Punkt gewonnen, weswegen die Motivation und der Kampfgeist bei unserem Team mindestens genauso groß waren.
Das Spiel startete zunächst holprig: Mit einem 7:0-Run gaben die Gastgeber den Ton für die Partie an. Erst zwei geschickte Spielzüge und Abschlüsse von Amani Ogette und Mark Engels gaben unserem Team die nötige Sicherheit. Zwar hinkten unsere Herren immer ein paar Punkte hinterher, doch schufen sie damit die Grundlage für den späteren Erfolg.
Mit einem Spielstand von 20:22 geht es ins nächste Viertel, in dem Freiwürfe von Paul Kraushaar und anschließende Punkte von Jannis Berger den ersten Führungswechsel bringen. Die Führung bleibt aber nicht allzu lange auf unserer Seite: Ungefähr 4 Minuten vor der Halbzeit können die Wolfenbütteler die Führung wieder unter den Nagel reißen. Dann ist es Joel Mbappou, der den entscheidenden Wurf versenkt, gefolgt von Punkten von Amani. Dann ein weiterer Ausgleich, wieder Amani, der die Führung bringt, und dann in den letzten Viertelsekunden punkten die Gegner: Mit 42:42 geht es in die Halbzeit.
Im dritten Viertel bleibt es spannend: ein Hin und Her zwischen beinahe Gleichständen und Führungswechseln, doch dieses Mal behält unser Team die Oberhand. Leonardo Conzane schickt das Team erneut in Führung, die bis zum Beginn des letzten Viertels auf unserer Seite bleibt (Q3 61:58). Stark geht es im letzten Viertel weiter: Die Herren erkämpfen sich eine 9-Punkte-Führung, doch eine Unaufmerksamkeit führt zur nächsten und schon ist es nur noch ein Punkt, der die beiden Teams trennt. Emanuel Mpacko und Joel Mbappou schließen sich zusammen und dominieren das Scoring, das bei den Gegnern ausbleibt. Am Ende darf das Team verdient jubeln: Ein 83:72-Sieg krönt den Kampf gegen die Wolfenbütteler.
Basketballmagie im zweiten Spiel
Das zweite Spiel dann nur 22 Stunden später: Nachdem das Team gut gelaunt wieder in Berlin ankam, hieß es ausruhen und fokussieren, denn der nächste Gegner ließ nicht lange auf sich warten. Dieses Mal ging es in den heimischen vier Wänden an den Start – die Buchorn Bau Twisters Rendsburg waren in Berlin zu Besuch und wollten den Sieg mindestens genauso doll wie unser Team.
Das Spiel startete mit Dominanz am gegnerischen Korb und Biss unter dem eigenen Korb. Immer wieder punktete das Team und die Gäste folgten, sodass es mit einem Spielstand von 24:20 ins nächste Viertel ging. Im zweiten Viertel setzte sich der Trend fort: Die ersten Punkte gehen dank Emanuel Mpacko wieder auf unser Konto, am Ende der Partie wird Manu mit 28 Punkten Top-Scorer der Partie. Aber auch hier ziehen die Twisters wieder nach, sodass zwei Minuten vor der Halbzeit nur noch 2 Punkte zum Ausgleich fehlen. Dann folgt 50 Sekunden vor Halbzeit der Führungswechsel, der unser Team wachrüttelt. Mit noch 33 Sekunden Spielzeit setzt Paul Kraushaar zum Dreier an und schickt die 1. Herren mit 39:37 in die Kabine.
Das dritte Viertel beginnt mit einem erneuten Führungswechsel, den Ferdinand von Saldern jedoch schnell wieder umdreht und damit endgültig dafür sorgt, dass die Führung nach insgesamt 12 Führungswechseln auf unserer Seite bleibt. Was wir dann sehen, ist feinste Basketball-Magie: Jannis Berger punktet fleißig, Emanuel Mpacko tut es ihm gleich, Joel Mbappou zaubert die Dreier vom Himmel und Stück für Stück tragen uns unsere Spieler in Richtung Ziel.
Doch Hochmut kommt vor dem Fall: Die Twisters starten stärker ins letzte Viertel und gewinnen an Fahrt, sodass die hart erkämpfte Führung schrumpft – doch wieder ist es Ferdinand von Saldern, der seinem Team mit einem Dreier die rettende Hand reicht. Was dann folgt, sind die längsten fünf Minuten, die man im Basketball gut kennt: „Teamfouls! An die Freiwurflinie, bitte!“ Nach 18 Freiwürfen ist dann endlich Schluss und das Team jubelt über den 91:81-Sieg!
Und wie geht es weiter?
Unser Team hat noch drei Spiele vor sich:
- Am Samstag, den 14. März 2026, trifft das Team um 19:00 Uhr in der Goethe-Halle (Weddigenweg 68, 12205 Berlin) auf ASC 46 Göttingen
- Am Samstag, den 21. März 2026, trifft das Team um 18:00 Uhr auswärts auf die TSG Bergedorf Stargazers
- Und zum Abschluss begrüßen wir die Berlin Dreams DBV Charlottenburg am Samstag, den 28. März 2026, um 19:00 Uhr, in der Goethe-Halle
Kommt also unbedingt zu den Heimspielen vorbei, um das Team zu unterstützen und noch wichtige Punkte zu holen!