Endlich gibt es wieder Gutes zu berichten: Ein wohlverdienter Sieg geht auf das Konto der TuSLi-Damen. In einem packenden Duell gegen die Bender Baskets konnte unser Team mit einer überragenden Leistung überzeugen und am Ende 83:51 gewinnen. 11 verwandelte Dreier und eine Höchstführung von 33 Punkten waren nur zwei von vielen Spielhighlights.

 Starkes erstes Viertel – schwieriges zweites Viertel

Das Team begrüßte die Gäste mit einem 12:01-Run, der den ersten Akzent für die Partie setzte. Mit einer großen Portion Motivation wurde das Spielgeschehen im ersten Viertel gesteuert: In der Defensive wurde Druck auf den Ball ausgeübt und in der Offensive die Kontrolle behalten, sodass das erste Viertel mit 21:12 endete – neun Punkte davon durch Eda Karabacak, die sich von ihrer Verletzung zum Glück wieder erholt hatte.


Das zweite Viertel schaute dann schon anders aus: Die Konzentration ließ etwas nach, Pässe waren ungenau und am Ende konnten die Bender Baskets aufdrehen. Mit einem 8:0-Run ließen die Gäste unser Team etwas alt aussehen, konnten das Blatt einmal komplett wenden und gingen kurzzeitig in Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte jedoch Rosalie Esser das Team mit einer knappen Führung in die Halbzeit schicken – am Ende ist Rosalie Esser mit 13 Punkten eine der Top-Scorerinnen und maßgeblich an der hohen Führung zum Sieg beteiligt.

TuSLi lässt die Punkte regnen

Der Kracher folgt dann in der zweiten Hälfte: Ein richtiges Punkte-Spektakel bot sich den TuSLi-Fans. Nicht nur in der Defensive wurde den Bender Baskets kaum Platz gelassen, auch in der Offensive drehte das Team mit geschickten Spielzügen auf und verlieh dem Spiel eine ganz neue Richtung, die von der gut gefüllten Bank aus ordentlich gefeiert wurde – zwar war Kapitänin Chiara Dröll verletzungsbedingt nicht auf dem Spielfeld, doch gehört haben sie ihre Teamkolleginnen allemal. Und mit einem Viertelergebnis von 22:6 kam die TuSLi-Familie gar nicht mehr aus dem Staunen raus.

Auch im letzten Viertel setzte sich der Trend fort: Grünberg punktet kaum, TuSLi dreht auf – oder wohl eher Greta Scholle, die zusammen mit Lilli Schultze, die Punkte regnen ließ und am Ende mit 24 Punkten Top-Scorerin wurde. Am Ende entscheidet das Team das letzte Viertel mit 24:9 für sich und fällt sich nach der langen Siegesflaute erleichtert in die Arme.

Neben dem Punkteregen haben wir uns besonders über die ersten DBBL-Punkte von Mathilda Haensch gefreut, die zur Rückrunde zum TuSLi-Kader dazu gestoßen ist. Die 2009erin mit beachtlicher Nationalteam-Erfahrung und dem starken Biss zum Rebounden, ergänzt das Team mit ihrer frischen Art und ihrem Basketballcharisma ideal.

Mit dem Sieg konnte sich das Team zunächst einen Tabellenplatz nach oben kämpfen, was aber keinesfalls sicher ist. Daher gilt es jetzt, weiter zu trainieren, die Team-Chemie zu erhalten und sich auf die nächsten Gegnerinnen vorzubereiten: Eintracht Braunschweig LionPride.