Am Samstag reiste unser Team zu den ChemCats und musste trotz hartem Kampf eine Niederlage einstecken. Auch wenn Teamkapitänin Eda Ferhan Karabacak nach einer Verletzungspause zurückkehrte und überzeugte, reichte es am Ende nicht, das 61:76-Ergebnis zu verhindern.
In die Partie gestolpert
Das Spiel startete bereits mit einigen Ungenauigkeiten in der TuSLi-Defensive, wodurch die Gegnerinnen mit einem 10:0‑Run den Ton für die Partie angaben. Erst ein verwandelter Dreier von Sarah Siebold sorgte dafür, dass das Team den Anschluss nicht verlor und die Chemnitzer Führung zunächst reduziert werden konnte. Besonders erfreulich waren hier aber auch die ersten DBBL-Punkte unserer Nachwuchsspielerin Melissa Koloszar, die mit ihren Treffern dafür sorgt, dass das Team im Spiel blieb.
Mit 15:23 ging es ins zweite Viertel, ein deutlicher Rückstand, aber noch waren die Hoffnung und der Kampfwille nicht verloren, sodass die ersten Viertelpunkte durch unsere Spielerin Caroline Heymann fielen. Am Ende der Partie gehörte sie mit 13 Punkten, zu TuSLis Top-Scorerinnen. Aber auch das sorgte nicht ganz dafür, dass sich das Blatt wendete: Die Gastgeberinnen behielten immer wieder die Oberhand und unterbrachen gekonnt den TuSLi-Drive, sodass es auch zur Halbzeit hin nicht wesentlich besser für das Team aussah – mit 32:48 ging es in die Kabine.
Eine bessere zweite Halbzeit
Im dritten Viertel funkte dann wieder Hoffnung auf: Wesentlich fokussierter spielte das Team Spielzüge zu Ende, konnte in der Defensive die Chemnitzerinnen kontrollieren und so immer wieder gute Aktionen nach vorne herausspielen. Zwischenzeitlich ließ ein Dreier von Mia Wiegand die Führung gefährlich schrumpfen, doch auch wenn das Team ein starkes drittes Viertel zeigte, war der Schaden aus der 1. Halbzeit nur schwer wieder gut zu machen.
Doch eins beweisen unsere Spielerinnen in jedem Spiel: Gekämpft wird bis zur letzten Sekunde und so auch im letzten Viertel in Chemnitz. Erst nach fast vier Minuten Spielzeit fällt der erste Korb aus dem Spiel heraus, da beide Teams unermüdliche defensive Arbeit präsentieren. Dann lassen jedoch bei beiden Teams die Kräfte etwas nach, sodass das Scoring, vor allem auf unserer Seite, in den letzten fünf Minuten nochmal angekurbelt werden konnte. Ein 11:6-Run unsererseits begrenzt dann vor allem den Schaden der Korbdifferenz, kann aber keinesfalls mehr dafür sorgen, dass ein Sieg erspielt werden kann.
Nichtsdestotrotz war das ein spannendes Spiel, aus dem das Team viel mitnehmen kann. Neben Caroline Heymann werden Eda Ferhan Karabacak (14 Punkte) und Sarah Siebold (11 Punkte) TuSLi-Top-Scorerinnen der Partie und wir freuen uns schon darauf, die ChemCats dann zum Rückspiel zu empfangen.
Als nächstes steht ein weiterer Brocken auf dem Programm: Im Heimspiel gegen die BG 89 AVIDES Hurricanes erhofft sich das Team, wichtige Punkte zu erspielen und endlich mal wieder einen Sieg zu feiern. Kommt daher unbedingt am Samstag, um 15:00 Uhr in die Goethe-Halle (Weddigenweg 68, 12205 B), um das Team zu unterstützen!
Fotos: Alexander Trienitz/ChemCats Chemnitz