Mit ein paar Herbstviren im Gepäck machte sich am Sonntagmorgen unser WNBL-Kooperationsteam auf den Weg nach Chemnitz. Trotz einiger angeschlagener Spielerinnen konnte unser Team zunächst eine solide Leistung abrufen, die nur durch das dritte Viertel zu einer eindeutigeren Niederlage führte als erhofft.
Das Spiel gegen die ChemCats startete um 13:00 Uhr mit Punkten für uns: Paulina Wanjura konnte mit einem geschickten Spielzug die ersten Punkte sichern. Doch die Gegnerinnen ließen sich das selbstverständlich nicht gefallen und konterten mit einem 13:0-Run, der erst durch Punkte von Iva Miletic unterbrochen werden konnte. Wichtig war hierbei, das Spiel nicht bereits jetzt aus der Hand zu geben, und so kämpften sich unsere Mädels bis zum Schluss des ersten Viertels wieder in Schlagdistanz – das erste Viertel endet mit 15:20.
Auch das zweite Viertel startet mit Punkten für uns. Dieses Mal ist es Leoni Salev, die nach einem Foul an die Freiwurflinie gebeten wird. Lange Zeit passiert dann erstmal nichts auf der Anzeigetafel. Beide Teams zeigen eine starke defensive Leistung, die erst durch Punkte von Charlotte Ewenstein und Melissa Koloszar durchbrochen wird. Dann bietet sich den ZuschauerInnen ein schnelles Hin und Her: Beide Teams zeigen Glanzleistungen unter dem Korb, doch so richtig will es nicht klappen, weswegen Chemnitz die Führung behält (mit 27:34 geht es in die Halbzeitpause).
Was dann geschieht, scheint im Grunde die Vorentscheidung der Partie zu sein: Im dritten Viertel ist die Puste raus. Sowohl in der Offensive gelingt es nicht, entscheidende Punkte zu verwandeln, als auch in der Defensive kann das gegnerische Scoring nicht unterbunden werden, sodass die ChemCats einfach mal 30 Punkte machen und mit der Führung davonziehen.
Im letzten Viertel heißt es dann eher Schadensbegrenzung. Doch auch in diesem Spiel ist es der Teamgeist, der zusammenschweißt, und so lässt sich das Team nicht von 25-Punkte-Vorsprung einschüchtern. Auch wenn das Spiel am Ende mit 53:81 ausgeht, so wurde bis zur letzten Sekunde gekämpft und jeder Punkt gefeiert.
Daher heißt es jetzt: abhaken und weitermachen, aber erstmal gesund werden! Die Mädels haben sich jetzt erst einmal eine kleine Pause verdient und werden dann Anfang November zum ersten Heimspiel in der Goethe-Halle auflaufen, und darauf freuen wir uns schon!