JBBL Hauptrunde: TuSLi besiegt den Titelverteidiger ALBA Berlin

Bei dem ersten Spitzenspiel der JBBL-Hauptrunde hatten an diesem Sonntag die TuSLi-Jungs die Nase vorne. Nach einem hart umkämpften Heimspiel vor knapp 200 Zuschauern setzten sich die Südberliner mit 72:70 (23:18/14:23/20:8/15:21) gegen den Hauptstadtrivalen und amtierenden JBBL-Champion ALBA Berlin durch.

 

Es gibt solche Tage, wo Einsatzwille, Mut und auch ein paar glückliche Umstände zusammenkommen und auch solche knappen Siege möglich werden. In einem temporeichen und körperlich hart geführten Spiel ließen die Schiedsrichter auf beiden Seiten gleichermaßen viel laufen, was für die jeweils ballführenden Spieler bedeute, nicht allzu empfindlich gegen Berührungen zu sein.

 

Bei einem relativ ausgeglichenen Start mit einigen Führungswechseln konnte sich TuSLi zum Ende des ersten Viertels mit 5 Punkten leicht absetzen. Bis zur 15ten Spielminute blieb die Führung bei den Lichterfeldern. Dann sorgte aber ALBA u.a. mit 3 Dreier hintereinander für einen 11:0-Lauf und einem deutlichen Führungswechsel, der bis zur Halbzeit auf 4 Punkte (37:41) reduziert werden konnte.

 

Wer sich jetzt Sorgen machte, dass das Ganze Spiel kippt, sah sich getäuscht. Das dritte Viertel gehörte TuSLi, die mit einer scheinbar funktionierenden Defense lediglich 3 Körbe (8 Punkte) von ALBA zuließen und selbst 20 Punkte erzielten. In der 27. Spielminute glich TuSLi aus und setzte sich dann bis zum Ende des dritten Viertels auf 57:49 ab.

 

Das versprach auch noch Spannung für das letzte Viertel. Bis zur 36. Spielminute konnte sogar ein 11-Punkte-Vorsprung herausgespielt werden. Dann begann das Zittern. ALBA näherte sich immer mehr. In der letzten Spielminute war es dann ein Ein-Punkte-Spiel, wo ALBA mit schnellen Fouls TuSLi an die Freiwurflinie zwang. Auch wenn nur ein Freiwurf von Vieren durch die Reuse ging, so hielt die Defense die ALBA Spieler weg vom Korb.

 

Insgesamt hatten beide Teams keine überragenden Wurfquoten. Speziell bei TuSLi fehlte den Distanzwürfen die nötige Präzision.  Aber ALBA konnte seine etwas bessere Reboundquote  wegen der etwas schlechteren Wurfquote nicht in einen entscheidenden Vorteil umwandeln.

 

Im Parallelspiel zwischen den Verfolgern BG Göttingen und Higherlevel Berlin setzte sich beachtenswert die Spielgemeinschaft aus Berlin durch.

 

Daher wird das nächste Heimspiel am nächsten Sonntag um 11:00 Uhr in der Goethe-OS zwischen TuSLi und Higherlevel bestimmt sehr interessant. Kommt und unterstützt euer Team. Zurzeit liegt TuSLi in der Hauptrunde auf Platz 1 gefolgt von ALBA Berlin, dann Higherlevel und BG Göttingen. Erwartungsgemäß werden auch diese Teams die ersten vier Plätze zum Ende der Hauptrunde unter sich ausmachen. Die MBC Jungwölfe sowie Oettinger Rockets Gotha werden kaum in diesen Kampf eingreifen können.

 

Es spielte und punktete für TuSLi gegen die Oettinger Rockets Gotha in alphabetischer Reihenfolge:

Elias Baggette (19), Joris Bergendahl (4), Linus Briesemeister, Jonathan Brüders, Fynn Fischer (8), Justus Gärtner, Anton Hübotter (6), Max Limbach (6), Lamin Sabally (23), Lennart Wöhlk (6), Ferdinand von Saldern, Jordi Wurche

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