JBBL-Team erreicht gegen Leverkusen das Viertelfinale

Mit einem tollen Auswärts-Sieg 62:66 (35:34) im zweiten Spiel des Achtelfinals haben die JBBL-Jungs von TuSLi das Viertelfinale in den Playoffs erreicht und gehören somit zu den Top-8-Teams von Deutschland.

Dass das Rückspiel in Leverkusen schwerer werden würde, war allen klar. Und so legten die Leverkusener gleich richtig los und gingen gleich 7:0 in Führung. Über ein 22:9 stand am Ende des ersten Viertel dann ein 22:12 zu Buche. Beim 29:18 kam dann die Wende. Mit dem 32:32 erfolgte der erste Ausgleich und mit einem Ein-Punkte-Rückstand ging es in die Halbzeit.

Danach blieb es zunächst eng, so dass TuSLi dieses Mal mit einer Ein-Punkte-Führung in das letzte Viertel ging. Hier kam en die Leverkusener gleich wieder besser ins Spiel und gingen nach dem fünften erfolgreichen Dreier mit 52:48 in Führung. In einem „Spiel der Läufe“ machten nunmehr die TuSLi-Jungs „Dampf“ und legten bis zwei Minuten vor Ende eine 10:0 - Serie zum Zwischenstand von 53:63 hin. Wer glaubte, dass das Ding entschieden ist, sah sich getäuscht. Jetzt folgte gleich als Antwort eine 9:0-Serie von Leverkusen zum 62:63, und es waren noch 40 Sekunden zu spielen. Drei verwandelte Freiwürfe entschieden dann das Spiel zum Endstand von 62:66. Großer Jubel auf der einen Seite und Enttäuschung bei den Gastgebern.

Die Feldwurfquoten waren an diesem Tag bei beiden Teams nicht gerade überragend und blieben unter 40 %. Die Leverkusener „ballerten gleich 28 x aus dem Dreier-Bereich und trafen hierbei 6 x, während bei TuSLi 11 x zum Dreier-Versuch angesetzt wurde, aber nicht ein Wurf durch die Reusen ging (Anm.: Aus der Mitteldistanz gab es ebenfalls keinen erfolgreichen Wurf).

Nun geht es am Samstag, den 29.04.2017 zu dem bisher ungeschlagenen Team der Young RASTA Dragons (das Jugend-Team von Phoenix Hagen) mit ihrem überragenden Spieler Luc van Slooten. Gleich 2 Tage später, am 01.Mai steht dann das zweite Spiel, dieses Mal in Berlin in der Gothe-OS, an. Wer sich im Best of Three-Modus durchsetzen kann, steht im Final-Four.  

Es spielte und punktete für TuSLi in alphabetischer Reihenfolge:

David Bacik (4), Elias Baggette (15), Jonathan Brüders, Justus Gärtner, Leonard Hampl (11), Anton Hübotter, Amon Jakisa, Dwayne Koroma (16), Max Limbach, Oguz Pinar (11), Louis Raude (6), Lamin Sabally (2), Lennart Wöhlk (1),

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