JBBL gewinnt auswärts gegen DBV Charlottenburg mit 61:78

Nach gutem Start in der Sömmeringhalle, wo sich die TuSLi-Jungs bis zum Ende des ersten Viertel gleich einmal 15 Punkte Differenz als Puffer erspielten (12:27), blieb anschließend die Leichtigkeit auf der Strecke. Hatten nach 15 Spielminuten bereits 8 Spieler bei TuSLi gepunktet (bei DBV lediglich 4 Spieler), so schlichen sich ab dort beim Stand von 27:40 auf einmal Fehlwürfe, Ballverluste und teilweise schlechtes Defense-Verhalten ein, so dass DBV zwischenzeitlich auf 6 Punkte herankam. Mit drei gelungenen Freiwürfen mit der Halbzeitsirene rettete sich das Team in die 9-Punkte-Pausen-Führung (33:42). Von den 33 Punkten erzielten die beiden Frederici-Brüder alleine 25 Punkte.

Auch im 3ten Viertel bekam man das Brüder-Team nicht wirklich in den Griff. Lediglich deren Foul-Trouble sorgte dafür, dass diese sich ein wenig in der Defense zurücknehmen mussten, während bei TuSLi die Großen alle Foulprobleme bekamen. So kamen die DBV-Jungs immer näher ran. Nach 28 Minuten stand es 45:51. Doch irgendwie fanden die TuSLi-Jungs dann doch immer noch eine Antwort und ab der 35 Minute konnten sie sich wieder entscheidend absetzen. Über ein 55:66 kam man dann zu dem letztendlich verdienten 61:78 Auswärtssieg.

Die Hinrunde kann damit mit einem 6:4-Punktekonto abgeschlossen werden.

Da gleichzeitig die Sharks Hamburg die Piraten Hamburg in deren Halle knapp besiegten und am nächsten Wochenende das Nachholspiel von den Piraten gegen DBV ansteht, ist theoretisch noch der Tabellenplatz 2 für die Hinrunde möglich. Welche Siege oder Niederlagen dann mit in die Hauptrunde genommen werden, ist somit überhaupt noch nicht absehbar.

Es spielte und punktete in alphabetischer Reihenfolge:

Paul Attah, David Bacik (23), Elias Baggette (9), Oshane Drews (12), Justus Gärtner (2), Leo Hampl (2), Anton Hübotter (3), Dwayne Koroma (17), Oguz Pinar (6), Louis Raude (4), Lamin Sabally, Lennart Wöhlk

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