Ein Viertel reicht TuSLi zum Sieg

Rainer Nitzsche

Dass Spiele direkt nach der Anreise schwierig sind, hat das TuSLi Team im ersten Viertel im Spiel in Chemnitz gegen die 99ers wieder einmal erfahren dürfen. Nach verlorenem Tip-Off und unmittelbarem Korberfolg durch die Chemnitzer kam die Mannschaft in den ersten sechs Minuten komplett unter die Räder. 10:1 Punkte hieß es daher nach sechs Minuten, bevor das Berliner JBBL Team aufwachte und bis zum Viertelende immerhin auf 15:12 verkürzen konnte.

Im zweiten Viertel legten die Berliner dann Defensiv und Offensiv ordentlich zu und gewannen dieses mit 33:16 (Halbzeitergebnis 31:45). Nun stimmte auch die Intensität, die Sets liefen durch und auch bei den Rebounds lag nun die Hoheit bei den Lichterfeldern. Da nun auch das Wurfpech des ersten Viertels aufhörte konnte die 2 Punkte Quote von 33% im ersten Viertel auf 65% im zweiten Viertel gesteigert werden (53% zur Halbzeit).

Nach der Pause nutzte das Berliner Trainerteam den erspielten Vorsprung, um allen Spielern ausreichend Spielzeit zu geben. Die Chemnitzer gewannen zwar das Dritte Viertel, kamen aber nie nah genug heran, um die Führung der Berliner zu gefährden.

In Viertel Vier, das unentschieden ausging, das gleiche Bild. Am Ende standen fast alle Spieler, außer dem leider erkälteten Malte, mit zweistelligen Minuten auf dem Feld. Ebenfalls ein Novum, Dwayne Koroma, als erster Spieler des diesjährigen jüngeren Jahrgangs,  mit 12 Punkten Topscorer!

Fazit des Spiels ist, dass TUSLI eine homogene, fokussierte  und engagierte Mannschaft hat, die Spiele gewinnt, auch wenn wichtige Starter wie Hendrik Drescher und Jonas Mattisseck fehlten (sie waren beim diesjährigen „Jordan Brand Classic“ in Zagreb), einige Spieler erstmals nach wochenlanger Verletzung wieder dabei waren  und auch noch wichtige schulische Prüfungen in der kommenden Woche anstehen.

Das macht Lust auf mehr: am kommenden Sonntag den 13. März um 12:30h spielt die Mannschaft  in der Goethe Schule in Lichterfelde gegen das Team der Leipziger Uni Riesen.

Bericht von Stephan Cavalar

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