TuS Lichterfelde vs. VfB Hermsdorf 55:42

Viertelergebnisse: 23:8, 10:13, 3:16, 19:5

Konstanz. Ist. Für. Uns. Offensichtlich. Nicht. Möglich. Immer kommt irgendein Punkt (Achtung: Ironie), an dem der Fluss (nicht nur des Satzes, sondern auch des Spiels) zum Erliegen kommt.

Nach einem grandiosen ersten Viertel mit „einfachem“ Basketball, erarbeiteten wir uns verdientermaßen eine ebenso grandiose Führung. Wir spielten defensiv sehr kompakt, also auf Zonenschutz bedacht und liefen in der Offensive sehr gut den Schnellangriff. Dies bedeutete im Resultat viele einfache Punkte. Wenn ein Team rennt, sieht es eben oft gut aus.

Wir sahen aber auch im bedächtigeren Halbfeld-Spiel ganz ordentlich aus. Viele isolierte direkte Raumhilfen konnte unser Gegner nicht angemessen verteidigen, sodass wir daraus entweder direkt punkten oder ein effizientes attackieren und rauspassen initiieren konnten.

Möglicherweise aufgrund der frühen hohen Führung waren schon zum wiederholten Male nicht alle Spieler bereit, in der zweiten Halbzeit den gleichen Aufwand wie Beginn zu betreiben. Dass man nicht jedes Viertel hoch gewinnt, das sollte im Horizont eines Jeden als Erkenntnis klar sein. Ein Einbruch wie im dritten Viertel ist aber nicht zu akzeptieren. Wir verlegten fünf Mal 1 gegen 0 Korbleger und erstarrten danach in offensiver Bewegungslosigkeit.

Nachdem Hermsdorf das Spiel gedreht hatte und sogar in Führung ging (36:37 nach drei Vierteln), spielten wir ein hervorragendes Schlussviertel und drehten das Spiel in beeindruckender Art und Weise. Die Rotationen in der Verteidigung wurden aufmerksamer ausgeführt, die Hoheit bei den Abprallern zurückgewonnen und in der Offensive zwar nicht zum Schnellangriff zurückgekehrt, jedoch deutlich besser der Ball bewegt und das 1 gegen 1 sehr gut ausgespielt. Hier ist insbesondere Mira hervorzuheben, die offensiv einen tollen Tag hatte.

Hermsdorf fand gegen uns dann vor allem offensiv keine Antwort mehr, da wir die Schlüsselspieler größtenteils unter Kontrolle hatten. So war es ein am Ende vom Ergebnis her souveräner Erfolg.

Unsere wiederholten Einbrüche sind jedoch nicht entschuldbar, schwer zu ertragen und einer Spitzenmannschaft nicht würdig.

Punkteverteilung:

Mira Khan 18 Punkte (5/6 Freiwürfe, 1 Dreier), Noa Sauthoff 11 (1/6), Chiara Dröll 6, Emily Kuper 4, Jana Dietzsch 4, Svea von Popowski 4, Johanna Rosenthal 4 (1/4), Sina Kafka 2, Lena Stuht 2, Katharina Rosenthal 1 (1/2), Pauline Dreher, Areti Avgerinos

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