TuS Lichterfelde vs. Berlin Tiger 69:60

Viertelergebnisse:

16:14, 17:16, 16:18, 20:12

Im vorletzten Heimspiel des Jahres starteten die Regio-Damen offensiv wie defensiv etwas verhalten in die Begegnung.

Die Berlin Tiger spielten tatsächlich vierzig Minuten eine Zone und wir taten uns zunächst schwer. Das beste Mittel gegen Zone ist immer der Fastbreak, danach ein gutes Ballbewegen, herstellen von Überlagerungen und gute Anspiele in die Lücken der sogenannten ballorientierten Raumverteidigung.

Oft  nutzten wir zumindest das Element des Innenanspiels in Verbindung mit erfolgreichem Abschluss. Leider fehlten uns lange Zeit ein erfolgreicher Schnellangriff, sowie das konsequente Attackieren der Zone mittels einer Penetration. Grundsätzlich waren wir offensiv aber in der Lage, stetig zu scoren, die zur Halbzeit erzielten 33 Punkte waren nicht das Problem.

Defensiv hingegen waren wir als Team nicht vernetzt. Nicht vernetzt sein bedeutet, dass jeder für sich verteidigt, anstatt als Gruppe eine Art Spinnennetz um den eigenen Korb zu bilden, welches dafür sorgt, dass der Gegner gemäß des Linienprinzips Dreierlinie-Baseline-Seitenlinie vom Korb weggehalten wird. Bricht auch nur ein Fühler der Spinne unkontrolliert aus, zerreißt er das Netz und schafft eine Lücke für den Gegner, in das Herz der Verflechtung vorzudringen und Schaden anzurichten. Aus diesem Grund hatte unser Gegner zur Halbzeit 30 Punkte und nach drei Vierteln 48 Punkte erzielt. Viel zu viel natürlich. Ein frühzeitiges Absetzen war deshalb lange nicht möglich.

Erst im letzten Viertel kamen Intensität und Fokus in der Defense auf ein wirklich gutes Niveau, was zu Punktearmut des Gegners und vielen schönen Fastbreaks auf unserer Seite führte. Bis kurz vor Schluss konnten wir uns so zweistellig absetzen und das Spiel letzlich souverän gewinnen.

Punkteverteilung:

Anna Faust 13 Punkte (1/1 Freiwürfe), Chiara Dröll 13 (2/3, 1 Dreier), Elisa Billepp 12, Noa Sauthoff 10 (2/5), Sina Kafka 8 (2/5), Svea von Popowski 8 (0/1), Pauline Dreher 3 (1x3), Sarah Müller 2, Emily Kuper, Katharina Rosenthal, Lena Stuht

Zurück