Berlin Tiger vs. TuS Lichterfelde 55:59

Viertelergebnisse: 7:11, 18:16, 18:15, 12:17

In einem spannenden und intensiven Spiel erkämpfen sich die Regio-Damen mit einer guten Leistung den nächsten Sieg.

„In den Kopf“ des Gegners kommen. Das, was uns gegen Neukölln nicht gelang, sollte gegen die Tiger wieder der Mittelpunkt unserer Defense sein. Das Duell 1on1, mit allen dazu gehörigen Basics und mit sehr viel Druck als Basis des Spiel. Das Team setzte diese Ansage hervorragend um und verteidigte im ersten Viertel wie eine Pest am Ball. Nur sieben Punkte unseres Gegners und viele Ballgewinne von uns waren die Folge.

Da wir offensiv aber so ungefähr jeden Korbleger daneben schmissen und über das Spiel eine grauenvolle Freiwurfquote von 13/31 unser Eigen nennen durften, wurde die eigentliche Dominanz nicht auf das Scoreboard gebracht. Das soll an diesem Tag aber die Leistung des Teams nur bedingt schmälern, denn alle Spielerinnen spielten mit wirklich tollem Einsatz, sehr viel Mut, Leidenschaft und Härte. Und somit sind wir zufrieden und werden uns in unser Gym zurückziehen und an unseren Abschlüssen arbeiten.

An Tagen, an denen man vieles verlegt, ist es aber gerade wichtig, auch eben jene anderen Qualitäten zu zeigen. Und das haben wir. War auch bitter nötig, denn unser Gegner spielte aufopferungsvoll und ebenso intensiv wie wir.

Um etwas mehr Detail in den Spielbericht zu bringen, sollte erwähnt werden, dass wir nach einer guten Phase in der Mitte des zweiten Viertels (19:12) bis zur Halbzeit einen Run kassierten und lediglich eine zwei-Punkte-Führung mit in die Pause nahmen.

Im dritten Viertel kippte dann das Momentum zu Gunsten der Tiger, die in der 25.Minute das erste Mal in Führung gingen (34:36) und wohl auch merkten, was an diesem Abend für sie selbst drin war. Bis vier Minuten vor Ende war es dann stets ausgeglichen. Ein kleiner Spurt, unter anderem durch zwei Jumper von Jana, brachte uns dann aber mit 58:53 in Front. Die stop-the-clock Freiwürfe verwarfen wir zwar fast ausnahmeslos, aber immerhin verteidigten wir so gut, dass die Tiger nicht mehr scoren konnten.

Neben der schon angesprochenen guten Teamleistung und der eben genannten Jana, gilt es sicher auch, die emsigen Pauli und Svea, die stets offensiv gefährlichen Mira und Chiara und die wie ein Biest reboundende Noa zu erwähnen.

Punkteverteilung:

Chiara Dröll 12 Punkte, Mira Khan 11 (1/2 Freuwürfe), Johanna Rosenthal 7 (4/6), Jana Dietzsch 6 (0/1), Noa Sauthoff 6, Svea von Popowski 5 (5/8), Anna Faust 5 (5/6), Pauline Dreher 4, Emily Kuper 2, Katharina Rosenthal, Sina Kafka, Agapi Mougkogianni

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