Wieder zurück in der Spur

von GS

Nach der knappen Niederlage im Krimi gegen Vechta fuhren die AB Baskets am Sonntag gegen Bremerhaven einen wichtigen Sieg im Rennen um die Postseason ein.

Den Auftakt machten die zu siebt angetretenen Eisbären aus Bremerhaven mit einem Korbleger. Das bleib aber eher eine Ausnahme, denn die Gastgeber knüpften schnell an ihre guten Leistungen von vor Weinachten an und konnten somit den Ton angeben.

Nach fünf Minuten stand es dann schon 19:11 für die Heimmannschaft, woraufhin die Eisbären eine zweite Variante der von Anfang an umgesetzten Zonenverteidigung ausprobierten. Die AB Baskets fielen dann ins Muster der letzten Spiele, mit zu schnellen, ungeduldigen Abschlüssen und keine Extrapässe. Das war für Headcoach Stephan McCollister Grund genug, un sein Team zur Auszeit zu rufen. Und das wirkte: der Ball bewegte sich besser und die freien Dreier fanden ihr Ziel. Am Ende des ersten Viertels stand es schon 39:19.

Im 2. Viertel ging das Spiel weiter ohne große Gegenwehr der Bremerhavener. Die Berliner vernachlässigten teilweise die Defense, was zum Glück keine Auswirkungen hatte, da beide Seiten gleichmäßig scorten. Zur Hälfte des Viertels stellten die Eisbären die Defense quasi ein und die AB Baskets konnten über gutes Setplay und wieder aufmerksame Defense endgültig dem Spiel ihren Stempel aufdrücken.

Spielstand nach fünf Minuten 53:25, also klarer Kurs auf einen 100er score. Nach einer Bremehavener Auszeit kamen die Kooperationsspieler (DBV Charlottenburg, TuS Lichterfelde, RSV Stahnsdorf) mit einer kleinen Aufstellung zurück, um das Spiel schneller zu machen. Zur Halbzeit wurde der Vorsprung noch weiter erhöht (67:30).

Nach der Pause starteten die Berliner unkonzentriert, was zu Steals und Turnovers in raschem Wechsel führte. Daher nahm Headcoach McCollister wieder eine Auszeit schon nach zwei Minuten Spielzeit.

Die AB Baskets überstanden so die kleine Schwächephase und bestimmten weiter das Geschehen mit starkem Rebounding, vor allem am offensiven Brett (am Ende des Spiels 73 Rebounds davon 26 offensiv). Am Ende des dritten Viertels war die Vorentscheidung schon gefallen: 86:42.

Das letzte Viertel eröffnete Sammy Müller auf Seiten der Gastgeber mit einem weiten Dreier, der auch ebenfalls mit einem Dreier den 100er score besorgte. Das Spiel hatte jetzt nur noch Trainingsniveau und die Berliner brachten es mit 106:55 nach Hause.

Es spielten: Felix Mensing (4), Ben Post (6), David Bacik (8), Leonik Wadehn (12 Punkte; 9 Rebounds), Leo Hampl (24 Punkt; 13 Rebounds), Samuel Müller (6), Laszlo Cavalar (13 Punkte; 7 Assists), Marc Fiederici (5), Maximilian Stenyushyn, Vincent Friederici (6), Lukas Wagner (4), Max Stölzel (18 Punkte, 5 Assists).

 

 

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