Heimerfolg dank deutlicher Leistungssteigerung

von Lutz Rudolph

TuSLi Damen schlagen Grünberg mit 70 – 62 (26 – 34). Neben Jenny Menz, die an einem Knochenerguss laboriert, musste auch Routinier Marion Powilleit krankheitsbedingt kurzfristig passen.

TuSLi startete gut in die Partie und konnte sich kurzfristig sogar auf sieben Punkte absetzen (18-11, 8. Minute). Dann jedoch hat offensichtlich irgendjemand den „Delete“ Schalter auf dem Setplay Speicher gedrückt: Plötzlich herrschte große Verwirrung an beiden Enden des Feldes, was sich zunächst insbesondere durch die magere Punkteausbeute von lediglich acht Zählern im zweiten Spielabschnitt auf der Anzeigetafel niederschlug. Im Prinzip nicht schlimm angesichts einer eher durchwachsenen Vorbereitung mit vielen Testspielabsagen und des verspäteten Saisonstarts. Unakzeptable 15 Ballverluste und ein Offensivrebound Verhältnis von 2 zu 11 aus Sicht der Berlinerinnen deuten jedoch darauf hin, dass man in dieser Phase auch in punkto Intensität und Konzentration nicht wirklich auf der Höhe war.
 
Glücklicherweise waren die Gastgeberinnen in der Lage, dieses Manko abzustellen und auch die Festplatte war mittlerweile offensichtlich wieder hergestellt. Mit einem beeindruckenden 16 -2 Lauf meldeten sich die Ladies aus der Kabine zurück und hatten das Spiel innerhalb von knapp fünf Minuten zu ihren Gunsten gedreht (42 – 36, 24. Minute). Dabei zeigte das Team nicht nur endlich wieder die notwendige Einstellung, es wusste auch spielerisch absolut zu überzeugen. Das dritte Viertel konnte mit 26 – 13 gewonnen werden und somit war der Grundstein für den am Ende durchaus verdienten Erfolg gelegt.
 
Am kommenden Samstag haben unsere Ladies ihr erstes Auswärtsspiel. TuSLi ist zu Gast beim Osnabrücker TB. Der Tabellenachte hat mit N‘Dea Bryant eine überragende Allrounderin in seinen Reihen. Die US Amerikanerin kann derzeit einen Schnitt von 25,8 erzielten Punkten vorweisen. Dazu zeichnet sich das Team von James Hannah durch eine aggressive Ball-Raum Verteidigung aus. Die Mannschaft erwartet also eine sehr schwierige Aufgabe in Niedersachsen.

 

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